Wer seine Google Ads Kampagnen optimiert, bekommt mehr Outcome für das eingesetzte Werbebudget. Mit den richtigen Optimierungen lässt sich die Sichtbarkeit in den Suchergebnissen verbessern, die Conversion-Rate steigern und so den Return on Investment (ROI) maximieren.
In diesem umfassenden Guide gibt es 9 Tipps, wie sich Google Ads Kampagnen optimieren und so Sichtbarkeit und Conversion verbessern lassen.
Habe klare Ziele
Zuerst sollten immer spezifische Ziele stehen.
Denn aus deinen Zielen leitet sich viel ab: Angefangen der Auswahl der Kampagnenart über die Gebotsstrategie bis zu den Inhalten und KPIs deiner Anzeigen.
Und nein, “mehr Umsatz machen”, “mehr Leads generieren” oder “Markenbekanntheit” sind keine spezifischen Ziele. Sie sind gute Ausgangspunkte. Doch besser ist es, wenn wir detaillierter werden.
Auch wenn die Ziele für dich offensichtlich sind, schreibe deine Ziele einmal auf. Das hilft nicht nur dir, noch einmal Klarheit zu gewinnen. Auch die Zusammenarbeit mit deinem Team oder deiner Google Ads Agentur wird deutlich reibungsloser verlaufen, wenn du deine Ziele präzise kommunizieren kannst.
Selbst mit einem Onlineshop kannst du spezifischer werden, als mit der recht wagen Zielformulierung “einen positiven ROI erwirtschaften”.
Unser #1-Tipp für die Zielformulierung bei Google Ads: Denke in Kampagnen. Denn so baut sich auch das Google Ads Konto auf.
Die SMART-Methode eignet sich hervorragend für die Zielformulierung. SMART steht als Akronym für Spezifisch, Messbar, Attraktiv, Realistisch und Terminiert.
Beispiele:
- Du möchtest mehr Umsatz machen? Dann ist ein guter Ansatzpunkt, mit Kampagnen für hochkonvertierende Produkte zu starten.
- Du hast von einem Produkt das Lager voll? Starte eine Abverkaufskampagne für dieses eine Produkt.
Mögliche Zielformulierungen
- Das Ziel unserer Google Ads Kampagne ist es, innerhalb der nächsten 8 Wochen die Verkaufszahlen für unser Produkt „Powerseller 2000“ um 25% im Vergleich zum Vorzeitraum zu steigern. Wir möchten hierzu mit Display-Kampagnen Aufmerksamkeit und Klicks generieren und den Nutzer anschließend mit Retargeting zurück in den Shop holen und konvertieren.
- Unser Ziel ist es, den Lagerbestand unseres „Storageguardian 3000“ innerhalb der nächsten 6 Monate signifikant zu reduzieren, indem wir eine gezielte Abverkaufskampagne durchführen. Es sollen 500 Produkte verkauft werden. Wir möchten hierzu das hohe Suchvolumen rund um „Guardian“ mit Search-Kampagnen
Dein erster Schritt sollte es also sein Ziele klar zu definieren und sie aufzuschreiben. Das hilft dir, sie später anhand von KPIs regelmäßig zu überprüfen und im Blick zu behalten. So kannst du verfolgen, ob du noch auf dem richtigen Weg bist.
Kenne deine Zielgruppe
Ein wesentlicher Aspekt erfolgreicher Marketingstrategien ist Wissen über deine Zielgruppe.
Je besser du sie kennst, desto besser kannst du sie ansprechen.
Generische Anzeigentexte wie “Hebe deine Fitness auf das nächste Level” oder “Qualität seit 60 Jahren” offenbaren oft, dass der Werbetreibende seine potenziellen Kunden nicht wirklich kennt.
Diese Phrasen sprechen niemanden direkt an und gehen oft im Meer der Werbung unter.
Um wirklich effektiv zu sein, musst du herausfinden, wer deine Zielgruppe ist.
Was sind ihre Bedürfnisse, Wünsche, Herausforderungen und Interessen? Je besser du diese verstehst, desto gezielter und ansprechender kannst du deine Werbebotschaften gestalten.
Eine gut definierte Zielgruppe ermöglicht dir, maßgeschneiderte Lösungen zu bieten, die genau auf die Bedürfnisse deiner Kunden abgestimmt sind. Das führt entsprechend zu einer besseren Performance der Anzeigen.
Bleiben wir beim Fitness-Beispiel: Statt generische Slogans zu verwenden ( “Hebe deine Fitness auf das nächste Level”), könntest du dich auf bestimmte Kundensegmente konzentrieren, wie etwa Berufstätige, die nach Feierabend trainieren möchten, oder Eltern, die Fitness in ihren hektischen Alltag integrieren wollen.
Mit zielgerichteten Anzeigentexten wie „Effektives 30-Minuten-Training für Berufstätige“ oder „Fit bleiben, auch mit Kindern“ sprichst du direkt die Bedürfnisse und Lebenssituationen deiner Zielgruppe an.
Indem du deine Werbebotschaften auf die spezifischen Bedürfnisse und Wünsche deiner Zielgruppe zuschneidest, erhöhst du die Wahrscheinlichkeit, dass deine Nachrichten Gehör finden und letztendlich zu mehr Engagement und Conversions führen.
Kenne also deine Zielgruppe. Dieses Wissen ist der Schlüssel zur Optimierung deiner Anzeigen und letztendlich zum Erfolg deiner Google Ads Kampagnen.
Habe die komplette Kundenreise (Buyer Journey) im Blick
Google Anzeigen sind zwar ein wichtiges Werkzeug, um Aufmerksamkeit zu erzeugen und Nutzer zurückzugewinnen, aber es ist nur ein Teil des gesamten Entscheidungs-Prozesses deiner Kunden.
Die Reise deiner (potentiellen) Kunden wird immer komplexer. Vor einigen Jahren noch konnte man Nutzer von der Google-Suche mit einem Klick direkt in Käufer umwandeln. Heute sind deutlich mehr Berührungspunkte in der Buyer Journey erforderlich.
Der Kunde kauft nur noch selten beim ersten Kontakt. Viele Mitbewerber bieten ähnliche Produkte oder Services an. Vertrauensaufbau (bspw. durch die Marke) wird zunehmend wichtiger. Dies erreichst du durch die Generierung mehrerer Kontaktpunkte wie etwa Newsletter, Social Media, Website, Werbung, Ladengeschäfte, Apps oder weitere.
Um wirklich effektiv zu sein, musst du jede Phase der Kundenreise verstehen und optimieren.
Das AIDA-Modell kann dir hier als Orientierung dienen: Attention, Interest, Desire & Action.
Attention bedeutet, dass du Aufmerksamkeit erzeugst. Zum Beispiel durch Awareness-Kampagnen.
Interesse (Interest) weckst du z.B. durch eine überzeugende Landingpage.
Du musst nun das Verlangen (Desire) wecken: Retargeting-Kampagnen, YouTube-Videos, Social-Media Beiträge oder Newsletter können hier (erneut) zum Einsatz kommen.
Deine Kunden überlegen nun, ob sie dein Produkt oder deine Dienstleistung wirklich benötigen. Hier spielen auch Faktoren wie Kundenbewertungen, Preisvergleiche, detaillierte Produktinformationen und ein überzeugendes Marketing eine große Rolle.
Und dann kommt der Kauf (Action).
Aber selbst nach dem Kauf ist die Reise nicht vorbei. Kundenservice, After-Sales-Support und das Sammeln von Feedback sind entscheidend, um aus einmaligen Käufern treue Kunden zu machen.
Durch E-Mail-Marketing, Kundenumfragen und Treueprogramme kannst du die Beziehung zu deinen Kunden stärken und sie zu wiederkehrenden Käufern machen.
Kurz gesagt: Die komplette Kundenreise im Blick zu haben, bedeutet, über den Tellerrand der reinen Werbeanzeigen hinauszuschauen. Es geht darum, ein umfassendes Erlebnis zu schaffen, das Kunden bei jedem Schritt begleitet und unterstützt.
Indem du die gesamte Customer Journey verstehst und darauf reagierst, schaffst du eine stärkere, dauerhafte Beziehung zu deinen Kunden, was letztlich zu höherer Kundenzufriedenheit und gesteigerten Verkaufszahlen führt.
Deine SEA-Ads sind ein wichtiger Baustein. Aber alleine sind sie selten ausreichend.
Baue Landingpages, die konvertieren
Wenn deine Anzeigen nicht wie erwartet konvertieren, liegt das Problem nicht immer bei den Anzeigen selbst.
Manchmal sind es die Landingpages, die nicht optimal gestaltet sind und dadurch nicht zur gewünschten Konversion führen. Eine effektive Landingpage ist entscheidend, um das Interesse, das durch deine Anzeigen geweckt wurde, in tatsächliche Aktionen (Kauf, Anfrage, Anmeldung etc.) umzuwandeln.
Was macht eine gute Landingpage aus? Zunächst sollte sie zielgerichtet sein und genau auf die Bedürfnisse und Interessen deiner Zielgruppe abgestimmt. Die Inhalte müssen klar, prägnant und relevant sein. Vermeide Ablenkungen und stelle sicher, dass der Fokus auf der Hauptbotschaft und der Handlungsaufforderung (Call to Action) liegt.
Eine entscheidende Rolle spielt auch die Benutzererfahrung (User Experience) auf deiner Landingpage: Sie sollte schnell laden, mobil optimiert sein und ein einfaches, intuitives Design aufweisen. Jeder zusätzliche Klick oder jede Sekunde Ladezeit kann zum Verlust potenzieller Kunden führen.
Außerdem ist es wichtig, dass deine Landingpage vertrauenswürdig erscheint. Nutze Kundenbewertungen, Gütesiegel oder Fallstudien, um Glaubwürdigkeit zu schaffen. Die Besucher müssen sich sicher fühlen, wenn sie persönliche Informationen hinterlassen oder einen Kauf tätigen.
Vergiss auch nicht, die Leistung deiner Landingpages regelmäßig zu überwachen und zu analysieren. A/B-Tests helfen zu erkennen, welche Elemente am effektivsten sind und wo Verbesserungen erforderlich sind.
Kurz gesagt, die Landingpage ist ein entscheidendes Element im Marketing-Funnel. Wenn sie richtig umgesetzt wird, kann sie die Wirksamkeit deiner Online-Werbung erheblich steigern und letztendlich zu höheren Konversionsraten führen.
Investiere daher Zeit und Ressourcen in die Erstellung und Optimierung deiner Landingpages. Es lohnt sich!
Verbessere den Qualitätsfaktor (Quality Score)
Der Qualitätsfaktor gibt auf einer Skala von 1 bis 10 an, wie die Qualität deiner Anzeigen im Vergleich zum Mitbewerb abschneidet. Wenn du einen hohen Wert hast, wirst du öfter ausgespielt und kannst sogar einen günstigeren CPC oder höhere Conversions erzielen.
Mit diesen drei Faktoren beeinflusst du den CPC:
- Voraussichtliche Klickrate (CTR): Nutze alle verfügbaren Anzeigenerweiterungen (Assets) bei der Erstellung von Anzeigen. Sitelinks, Zusatzinformationen und Bilder vergrößern die physikalische Fläche deiner Anzeige in Google, wodurch die Klickwahrscheinlichkeit erhöht wird.
- Anzeigenrelevanz: Erstelle mehrere, themenspezifische Anzeigengruppen. Wenn ein Nutzer nach „Bio-Wandfarbe Schlafzimmer“ sucht, sollte genau dieser Begriff in der Headline erscheinen. Das ist deutlich besser, als nur „Wandfarbe kaufen“. Natürlich müssen deine Inhalte dann auch die Intention erfüllen. Das führt uns direkt zum nächsten Punkt.
- Erfahrung mit der Landingpage: Google prüft, ob der Nutzer auf deiner Seite findet, was die Anzeige versprochen hat. Der Match zwischen Keyword (Suchintention) und Inhalte der Landingpage müssen also gegeben sein. Achte auf eine Ladezeit unter 2 Sekunden und darauf, dass das Fokus-Keyword der Anzeige auch in der H1-Überschrift deiner Landingpage auftaucht.
Bei Kunden-Accounts konnten wir beobachten, wie wir alleine durch die Verbesserung des Qualitätsfaktors von 5 auf 8 die Kosten pro Conversion um bis zu 50 % senken konnten.
Inspect & Adapt
„Inspect & Adapt“ bedeutet, die Leistung deiner Anzeigen zu beobachten und Optimierungsmöglichkeiten zu identifizieren.
Nicht immer ist beispielsweise die erste kreative Idee für eine Kampagne die beste.
Von den ersten Rückschlägen darfst du dich nicht entmutigen lassen.
Der Schlüssel zum Erfolg liegt darin, die Ergebnisse deiner Kampagnen genau zu analysieren (Inspect), daraus zu lernen und dann deine Strategie entsprechend anzupassen (Adapt).
Dazu musst du die Leistung deiner Kampagnen regelmäßig überprüfen. Ein Marketing Dashboard hilft dir, wichtige Kennzahlen wie Klickrate, Konversionsrate und ROI zu verstehen. Diese Zahlen geben dir Aufschluss darüber, was funktioniert und was nicht.
Doch die reine Betrachtung von Zahlen ist nicht ausreichend. Versuche, die Gründe hinter den Daten zu verstehen. Warum klicken die Leute auf deine Anzeige, aber kaufen dann nicht? Ist deine Landingpage nicht überzeugend genug, oder spricht die Anzeige vielleicht die falsche Zielgruppe an? Solche Fragen helfen dir, die Effektivität deiner Kampagne zu verbessern.
Der nächste Schritt ist „Adapt“, das Anpassen.
Basierend auf deinen Erkenntnissen, ändere Aspekte deiner Kampagne. Das könnte so aussehen: Ändere die Botschaft deiner Anzeigen, teste verschiedene Designs oder richte deine Anzeigen auf eine andere Zielgruppe aus. Manchmal sind kleine Anpassungen alles, was nötig ist, um bessere Ergebnisse zu erzielen.
Bedenke, dass Marketing ein kontinuierlicher Prozess ist. Es geht nicht darum, einmal alles richtig zu machen, sondern kontinuierlich zu lernen und zu verbessern. „Inspect & Adapt“ ist ein kraftvolles Prinzip, das dir hilft, flexibel zu bleiben und deine Marketingstrategie stets aktuell und effektiv zu halten.
Kenne deine KPIs und Kennzahlen
CR, ROAS, CTR, AI oder CPC. Das ist kein Rap der Fantastischen Vier – mit freundlichen Grüßen an der Stelle. Sondern das sind wichtige Kennzahlen, nach denen du deine Google Ads optimieren solltest.
Der KPI (Key Performance Indicator) ist dabei die Kennzahl, mit der sich die Zielerreichung messen lässt (siehe Tipp#1). Das können Conversions wie Leads oder Verkäufe sein. Das können aber auch Anzeigenimpressionen oder Klicks sein, um Awareness zu generieren.
Kennzahlen sind begleitende Zahlen zu deinen KPIs. Wenn die Conversion dein KPI ist, könnte die Conversionrate (CR) eine dazugehörige Kennzahl sein. Versuche, deine Conversionrate zu verbessern, um die Conversions zu erhöhen.
Auch der ROAS (Return On Ad Spend) ist eine häufige Kennzahl. Dieser sagt aus, wie das Verhältnis zwischen dem durch Werbeausgaben generierten Umsatz und den Kosten dieser Werbung ist. Er wird üblicherweise verwendet, um die Effektivität und Profitabilität von Online-Werbekampagnen zu bewerten. Der ROAS, angegeben als Verhältnis oder Prozentsatz, zeigt den Umsatz pro investiertem Euro.
Die Formel zur Berechnung des ROAS lautet:
ROAS = Einnahmen aus Werbung / Kosten der Werbung
Wenn beispielsweise eine Kampagne 5.000 Euro an Werbekosten verursacht und dadurch Verkäufe in Höhe von 15.000 Euro generiert werden, wäre der ROAS:
ROAS = 15.000 Euro / 5.000 Euro = 3
Das bedeutet, dass für jeden ausgegebenen Euro 3 Euro an Einnahmen generiert wurden. Ein höherer ROAS zeigt eine effizientere Werbekampagne an, während ein niedrigerer ROAS darauf hinweist, dass die Kampagne möglicherweise nicht kosteneffizient ist.
Dein Takeaway: Mache dir anhand deiner Ziele (siehe #1) Gedanken, mit welchen Kennzahlen du die Erreichung deiner Ziele überwachen kannst.
Keywords optimieren
Ein häufiger Fehler, den wir bei Kundenaccounts sehen, ist eine zu breite Auswahl an Keywords. Der Schlüssel zum Erfolg ist eine fundierte Keyword-Recherche und anschließende -Auswahl.
Mache dir vorab genau Gedanken, mit welchen Suchanfragen (= Keyword) deine Zielgruppe (siehe #2) zu Google gehen könnte, damit sie ihr Problem lösen oder ihren Wunsch erfüllen können. Werde dabei nicht zu breit (vermeide allgemeine Keywords) und definiere auch negative Keywords.
Starte mit einen schlanken Set von etwa 10 – 20 gut ausgewählten Keywords. Erweitere dies nur bei Bedarf, falls bspw. das Volumen zu gering bleibt. Tausche Keywords aus, die nicht zur Zielerreichtung beitragen (#5). Wenn möglich, starte mit Exact Match, maximal aber mit Phrase Match. Broad Match gilt es zu Beginn eher zu vermeiden.
Achte darauf, dass du die richtigen Keywords auswählst, die zu dem Inhalt deiner Landingpage passen – sonst leidet auch der Qualitätsfaktor deiner Anzeigen.
Praxisbeispiel: Stellen wir uns vor, du verkaufst handgefertigte, ökologische Wandfarben für Innenräume über deinen Online-Shop. Du entscheidest dich, eine Google Ads-Kampagne zu starten, um deine Verkäufe zu steigern.
Hierzu wählst du das Keyword „farbe kaufen“ aus. Das Keyword birgt ein paar Probleme.
Zu breit gefasst: Dieses Keyword ist zu allgemein und könnte von Nutzern gesucht werden, die an einer Vielzahl von Farbprodukten interessiert sind, von Künstlerfarben bis hin zu Autolacken. Es ist nicht spezifisch genug, um Nutzer auf deine Seite zu führen, die explizit nach ökologischen Wandfarben für Innenräume suchen.
Passt nicht zur Landingpage: Deine Landingpage konzentriert sich auf die Vorteile und Einzigartigkeit deiner handgefertigten, ökologischen Wandfarben. Nutzer, die nach „Farbe kaufen“ suchen, erwarten möglicherweise eine breitere Auswahl an Farbprodukten und könnten enttäuscht sein, wenn sie auf eine Seite geleitet werden, die sich ausschließlich auf eine Nische konzentriert.
Ergebnis: Die Wahrscheinlichkeit, dass Besucher der Landingpage nicht finden, was sie erwarten oder suchen, ist hoch, was zu einer niedrigen Konversionsrate und einem niedrigen Qualitätsfaktor für das Keyword führen kann. Zudem könnten die Kosten pro Klick (CPC) unnötig hoch sein, da das breite Keyword wahrscheinlich mehr Wettbewerb hat.
Eine bessere Alternative könnte das Keyword „ökologische wandfarbe innen“ sein.
Zielgerichteter: Dieses Keyword ist spezifischer und zieht Nutzer an, die genau nach dem suchen, was du anbietest.
Bessere Übereinstimmung mit der Landingpage: Nutzer, die nach diesem Keyword suchen, finden auf deiner Landingpage relevante Informationen und Produkte, was die Chancen auf Konversionen erhöht.
Höherer Qualitätsfaktor: Eine bessere Übereinstimmung zwischen Keyword, Anzeige und Landingpage kann zu einem höheren Qualitätsfaktor führen, was niedrigere Kosten pro Klick und bessere Anzeigenplatzierungen zur Folge haben kann.
Google Ads mit KI optimieren
Früher gab es noch den manuellen Job des Bid-Managers. Diese Person war bei großen Accounts den ganzen Tag damit beschäftigt, manuell die Gebote anzupassen. Die KI von Google hat diesen Job schon vor Jahren abgeschafft. Und auch heute stehen uns dank KI-Revolution noch mehr Tools zur Verfügung.
Wie du KI für deine Ads nutzt:
- KI-gestützte Anzeigentexte: Nutze Large Language Models (LLMs) wie ChatGPT oder Gemini, um 15 verschiedene Varianten für deine „Responsiven Suchanzeigen“ zu generieren. Teste dabei unterschiedliche psychologische Trigger (Verlustangst vs. Gewinnmaximierung).
- Negative Keyword-Cluster: Lass KI deine Suchbegriffsberichte analysieren, um semantisch unpassende Begriffe zu identifizieren, bevor sie Budget verbrennen.
- Bessere Daten für den Algorithmus: Implementiere das Erweiterte Conversion-Tracking von Google Ads. Je präziser die Daten sind, die du an Google zurückspielst, desto besser kann die KI lernen, welche Nutzer tatsächlich kaufen.
Kostenloses Angebot: Lass dein Google Ads-Konto von Profis prüfen
Diese 7 Google Ads Tipps sind eine gute Ausgangsbasis für optimierte Google Anzeigen.
Aber es gibt natürlich noch viel mehr zu berücksichtigen.
- Die verschiedenen Arten von Geboten und Budgetierung
- Die Verwendung von Anzeigenerweiterungen
- Die Bedeutung von Conversion-Tracking und Analyse
- Der optimale Einsatz von Zielgruppensignalen
- Die Einhaltung der Google Ads Richtlinien
Und das sind nur einige wenige Beispiel. Aber all das sprengt natürlich den Rahmen hier.
Wenn du aber jetzt handeln willst, um künftig mehr Umsatz mit Google Ads zu machen, dann bewirb dich jetzt auf einen kostenlosen Kontocheck:
Durch den Konto-Check wirst du erfahren:
- Dein persönlicher Fahrplan: Du erhältst eine klare Prioritätenliste mit den Top-3-Hebeln, die in deinem individuellen Konto den größten Hebel für mehr ROI (Return on Investment) bieten.
- Wo du Budget verbrennst: Wir identifizieren Kampagnen und Keywords, die Kosten verursachen, aber keine Conversions bringen, damit du dein Budget sofort effizienter einsetzen kannst.
- Wie du deinen Qualitätsfaktor steigerst: Wir zeigen dir, an welchen Stellschrauben (Anzeigenrelevanz, Landingpage-Erfahrung) du drehen musst, um deine Klickpreise (CPC) nachhaltig zu senken.
- Welche ungenutzten Umsatzpotenziale bestehen: Wir analysieren, welche profitablen Zielgruppen oder Keyword-Cluster du bisher komplett ignorierst und wie du diese für mehr Skalierung nutzt.
- Ob dein Tracking lückenlos funktioniert: Wir prüfen, ob deine Conversion-Daten korrekt gemessen werden – denn ohne saubere Daten kann die Google-KI deine Kampagnen nicht optimieren.
FAQ – Häufige Fragen
Warum sind klare Ziele für Google Ads so wichtig?
Ohne messbare Ziele kannst du den Erfolg deiner Ausgaben nicht bewerten. Nutze die SMART-Methode, um festzulegen, was genau erreicht werden soll – zum Beispiel eine Steigerung der Verkäufe um 25 % in einem festen Zeitraum. Nur so hast du eine klare Datengrundlage für Entscheidungen.
Wie gestalte ich Anzeigen, die relevant für die Zielgruppe sind?
Indem du die spezifischen Bedürfnisse oder Probleme deiner Kunden ansprichst statt allgemeine Aussagen zu treffen. Ein Text wie „30-Minuten-Training für Berufstätige“ ist effektiver als „Wir bieten Fitness an“, weil er eine konkrete Zielgruppe und deren Zeitproblem adressiert.
Warum führt der erste Klick selten direkt zum Kauf?
Die Customer Journey ist oft komplex. Nutzer vergleichen Angebote und müssen erst Vertrauen aufbauen. Mit Modellen wie AIDA (Attention, Interest, Desire, Action) stellst du sicher, dass du den Nutzer an verschiedenen Punkten abholst – zum Beispiel durch Retargeting, wenn er die Seite ohne Kauf verlassen hat.
Warum sollte man zu Beginn auf „Broad Match“ verzichten?
Die Keyword-Option „Broad Match“ ist zu ungenau und führt dazu, dass deine Anzeigen bei irrelevanten Suchanfragen erscheinen. Das verbrennt Budget ohne Gegenwert. Starte lieber mit Exact Match oder Phrase Match, um sicherzustellen, dass die Suchanfrage wirklich zu deinem Angebot passt.
Was macht eine Landingpage konvertierungsstark?
Sie muss das Versprechen der Anzeige sofort einlösen und die Bedürfnisse der Nutzenden direkt ansprechen. Hilfreiche Faktoren sind zudem schnelle Ladezeiten, eine saubere mobile Darstellung, Vertrauenselemente (wie Bewertungen) und eine eindeutige Handlungsaufforderung (Call-to-Action).
Was sagt der ROAS aus und wie wird er berechnet?
Der Return on Ad Spend (ROAS) gibt das Verhältnis von Umsatz zu Werbekosten an. Die Formel lautet: Umsatz / Werbekosten. Ein ROAS von 3 bedeutet, dass jeder investierte Euro 3 Euro Umsatz generiert hat.



